Werde zum Leuchtturm für andere




Diesmal möchte ich nicht nur über das Schwimmen sprechen, sondern ganz allgemein über den Sport, über die Freude an der Bewegung und über den Weg zu einem sportlichen, aktiven Leben.

Wer hat nicht schon gehört, dass in der Erziehung nicht in erster Linie die ausgesprochenen Worte, Anweisungen oder Instruktionen Spuren im Kind hinterlassen, sondern vielmehr die Lebensweise der Eltern? Es spielt keine Rolle, was Mutter oder Vater sagen, wenn sie abends mit zwei Bier oder einer Zigarette vor dem Fernseher sitzen und das Kind zum Sport schicken – falls sie es überhaupt schicken.

Elternschaft bringt auch die Verantwortung mit sich, Vorbilder zu sein. Eine Lebensweise vorzuleben, die wir uns auch für unsere Kinder wünschen. Eine Lebensweise, aus der klar hervorgeht: Wir tragen Verantwortung für unser eigenes Leben. Für das, was auf unserem Teller landet. Dafür, wie viel und wie wir schlafen. Wie wir unsere Freizeit gestalten. Was wir für unseren Körper und unsere Gesundheit tun.

Am Wochenende durfte ich an einer großartigen Fortbildung teilnehmen, bei der auch die Verantwortung von Bewegungscoaches thematisiert wurde – von jenen, die regelmäßig mit Kindergarten- und Volksschulkindern turnen, schwimmen oder andere Sportarten ausprobieren.

Kinder brauchen Heldinnen und Helden. Alltagshelden. Menschen, die vom Sofa aufstehen und in den Ring steigen – auch wenn es anstrengend ist, schweißtreibend und man manchmal zu Boden geht. Doch sie stehen wieder auf. Denn im Leben gewinnen jene, die einmal öfter aufstehen, als sie hinfallen.

Dazu möchte ich euch alle ermutigen: Werdet Heldinnen und Helden für die heranwachsende Generation.
Werdet Champions.
Besiegt euch selbst und werdet zu Vorbildern.
Zu Leuchttürmen, die Orientierung geben und in dieser manchmal verrückten Welt den Weg weisen. 

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