Taucherbrille – eine super Entscheidung /NUR/ für einen Urlaub in Ägypten oder auf den Malediven 🙂






Liebe, liebe Eltern, Großeltern und sonstige Verwandtschaft,
bitte kauft den Kindern keine Taucherbrillen mit Nasenteil ...Ich weiß, dass es gut gemeint ist, aber...

Wenn ihr eine lustige Begründung möchtet:
Der „dreckige Job“ fällt nämlich auf mich zurück 😄 – ich bin dann die böse Hexe, die die kleinen Piraten bittet, durch die Nase auszuatmen. Genau das ist aber ein wichtiger Schritt, um das Schwimmenlernen überhaupt zu ermöglichen.

Es gibt noch einen weiteren, ganz ähnlichen Grund:
Das Kind gewöhnt sich mit einer Taucherbrille daran, frei durch die Nase einzuatmen, was später beim Schwimmen nicht von Vorteil und daher nicht empfohlen ist.

Ganz anders sieht es bei normalen Schwimmbrillen aus, bei denen die Nase frei bleibt – diese sind völlig in Ordnung, besonders wenn das Kind längere Zeit in chlorhaltigem Wasser schwimmt oder taucht. (Mein einfacher Rat wäre hier: Lieber eine hochwertigere, eventuell etwas teurere Markenschwimmbrille zu kaufen.)

Es ist außerdem überhaupt kein Problem, wenn Kinder – sogar schon ab dem Babyalter (zum Beispiel beim Baden) – spielerisch daran gewöhnt werden, dass Wasser in die Augen oder Ohren kommt. Das kann man freundlich, mit Liedern und Spaß, in den Alltag der Kleinen integrieren.
Später helfen kleine Plastik-Gießkannen und bunte Spielsachen dabei, diese Wassergewöhnung aufrechtzuerhalten. So nehmen Kindergartenkinder mit großer Freude an Schwimmkursen teil, ohne dass spritzendes Wasser in den Augen für sie ein Trauma darstellt.

Natürlich begegne ich auch weiterhin wasserscheuen Kindern mit unendlicher Geduld und viel Einfühlungsvermögen. Gleichzeitig beobachte ich diese für sie unangenehmen Situationen mit einem tiefen Mitgefühl – wissend, dass sie mit ein wenig Aufmerksamkeit seitens der Eltern vermeidbar oder zumindest deutlich reduzierbar wären. 💙 

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